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SicherheitSchwerpunkt: Angriffe mit KI

KI macht Angreifer schneller: Updates dürfen nicht warten

Rund 119 neue Schwachstellen pro Tag zählte das BSI zuletzt, fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig helfen KI-Werkzeuge Angreifern, Lücken schneller zu finden und auszunutzen. Das Zeitfenster zum Patchen wird kleiner.

Redaktion 8SolutionsWissen aus der Praxis7. Juli 20264 Min. Lesezeit
Auf einen BlickDas Wichtigste in drei Sätzen
  1. Rund 119 neue Schwachstellen pro Tag, laut BSI.
  2. KI erhöht Tempo, Menge und Qualität der Angriffe.
  3. Updates nach Plan, kritische Lücken sofort.
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Die Lage in Zahlen

Schwachstellen und SchädenDeutschland, laut BSI und Bitkom
119neu bekannte Schwachstellen pro Tag, von Juli 2024 bis Juni 2025
+24 %mehr neu bekannte Schwachstellen als im Jahr davor
80 %der beim BKA gemeldeten Ransomware-Angriffe trafen kleine und mittlere Unternehmen
289,2 Mrd.Euro Schaden 2025 durch Diebstahl, Spionage und Sabotage, rund 70 % durch Cyberangriffe
Quellen: BSI-Lagebericht 2025 (Berichtszeitraum Juli 2024 bis Juni 2025), Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2025“.

Was KI daran ändert

Das BSI sieht noch keine vollständig autonomen KI-Angreifer. KI erhöht aber Tempo, Menge und Qualität der Angriffe, und sie hilft beim Schreiben und Verändern von Schadcode. Die Empfehlung des BSI ist entsprechend deutlich: Das Patchmanagement muss schneller und besser werden.

Was das im Alltag heißt

  1. 1Inventar: Nur was bekannt ist, kann aktualisiert werden. Server, Firewalls, NAS, Drucker, Telefonanlagen.
  2. 2Feste Zeiten: Updates nach Plan, kritische Lücken sofort, nicht erst beim nächsten Termin.
  3. 3Snapshot vor dem Update: Damit ein fehlerhaftes Update kein Ausfall wird.
  4. 4Monitoring: Jemand muss merken, wenn ein System nicht mehr aktuell ist.

Fazit

„Läuft doch“ ist kein Sicherheitskonzept. Wer Updates organisiert statt aufschiebt, schließt die meisten Türen, bevor jemand sie findet.

QUELLEN
PatchmanagementKISchwachstellenMonitoring

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