Viele Kerne auf einem Sockel
AMD EPYC ist die Server-Prozessorreihe von AMD. Schon die Generation von 2019 brachte bis zu 64 Kerne auf einen Prozessor, heute sind es weit über hundert. Dazu kommen viele Speicherkanäle und PCIe-Anschlüsse, also Platz für schnellen Arbeitsspeicher, NVMe-Laufwerke und Grafikkarten.
Wofür das im Alltag zählt
- Virtualisierung: Viele Kerne heißen viele virtuelle Server auf derselben Hardware, ohne dass sie sich gegenseitig ausbremsen.
- Datenbanken und Anwendungen: Viele gleichzeitige Anfragen verteilen sich auf viele Kerne.
- Rechenintensive Aufgaben: Simulation, Rendering und Auswertungen profitieren direkt von der Zahl der Kerne.
- Sicherheit: Mit Secure Encrypted Virtualization (SEV) lässt sich der Arbeitsspeicher virtueller Maschinen verschlüsselt halten.
Kerne sind nicht alles
Nicht jede Anwendung nutzt viele Kerne. Manche Programme, etwa ältere Warenwirtschaften oder CAD-Software, hängen vor allem am Takt eines einzelnen Kerns. Dafür gibt es Modelle mit weniger Kernen und höherem Takt. Außerdem werden einige Lizenzen pro Kern berechnet, etwa bei Windows Server oder Microsoft SQL Server. Dann kann ein Prozessor mit weniger, aber schnelleren Kernen günstiger sein.
Wie wir es halten
In unseren Cloud-V Servern setzen wir AMD EPYC und Intel Xeon ein, je nachdem, was zur Anwendung passt. Für die vielen Standardaufgaben nutzen wir Basic Cores, für alles, was auf Tempo ankommt, High-Performance Cores mit höherem Takt und mehr Cache.
