Aus Quadro wurde RTX
Den Namen Quadro nutzt NVIDIA für seine Profi-Karten nicht mehr. Sie heißen heute RTX, neuere Modelle RTX PRO. „Ampere“, „Ada“ und „Blackwell“ sind Namen von Chip-Generationen. Bei AMD heißt die entsprechende Reihe Radeon PRO. An den Unterschieden zu Gaming-Karten hat sich wenig geändert.
Was Profi-Karten anders machen
- Zertifizierte Treiber: Hersteller von CAD- und Simulationssoftware testen und zertifizieren ihre Programme mit Profi-Karten. Das bedeutet weniger Darstellungsfehler und Abstürze.
- Mehr Grafikspeicher: Große Baugruppen, Punktwolken oder KI-Modelle brauchen viel Speicher auf der Karte.
- ECC-Speicher: Viele Profi-Karten erkennen und korrigieren Speicherfehler. Wichtig, wenn Ergebnisse stimmen müssen.
- Für den Dauerbetrieb gebaut: Bauform, Kühlung und Stromverbrauch passen in Server, die rund um die Uhr laufen.
- Virtualisierung: Ausgewählte Modelle lassen sich mit passender Lizenz auf mehrere virtuelle Arbeitsplätze aufteilen.
Wofür wir sie einsetzen
In unseren Rechenzentren laufen Grafikkarten von NVIDIA und AMD für CAD-Arbeitsplätze in der Cloud, für Simulation und Rendering und für KI mit AiDOING. Ingenieurbüros arbeiten damit remote, ohne eine teure Workstation unter jedem Schreibtisch.
Wann eine Gaming-Karte reicht
Für Tests, Prototypen oder Anwendungen ohne Zertifizierung kann eine Gaming-Karte genügen. Für den produktiven Betrieb mit Fachsoftware, mehreren Nutzern und Dauerlast sind Profi-Karten die sichere Wahl.
