Die drei Arten im Überblick
- HDD: Die klassische Festplatte mit magnetischen Scheiben und Lesekopf. Günstig pro Terabyte und in sehr großen Kapazitäten erhältlich, aber mit mechanischen Teilen und langen Zugriffszeiten.
- SSD mit SATA: Flash-Speicher ohne bewegliche Teile, angeschlossen über die ältere SATA-Schnittstelle. Beim Zugriff deutlich schneller als eine Festplatte, beim Durchsatz durch SATA begrenzt.
- NVMe-SSD: Flash-Speicher, direkt über PCI Express angebunden. Viel mehr gleichzeitige Zugriffe und noch kürzere Wartezeiten als SATA-SSDs.
Wofür was passt
- NVMe für Datenbanken, virtuelle Maschinen und alles mit vielen kleinen Zugriffen gleichzeitig.
- SATA-SSD für Systeme mit mittlerer Last und als günstigerer schneller Speicher.
- HDD für große Datenmengen mit wenig Zugriff: Sicherungen, Archive, Videos.
Im Rechenzentrum kommt es außerdem auf Enterprise-Modelle an. Sie sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, vertragen mehr Schreibzugriffe und schützen Daten bei einem Stromausfall.
Was ein Speichercluster ist
Ein Speichercluster verbindet viele Laufwerke in mehreren Servern zu einem gemeinsamen Speicher. Die Daten werden dabei mehrfach und verteilt abgelegt. Fällt ein Laufwerk oder ein ganzer Server aus, bleiben sie verfügbar, und die Last verteilt sich auf viele Geräte.
Oft werden die Arten kombiniert: NVMe für die aktiven Daten, Festplatten für große, selten genutzte Bestände.
