Webhosting: Platz auf einem Server
Webhosting lässt sich mit einer Mietwohnung vergleichen. Sie mieten Speicherplatz auf einem Server, auf dem Ihre Website, Ihr Shop oder Ihre Anwendung liegt und über das Internet erreichbar ist. Einrichten, aktualisieren und absichern müssen Sie die Anwendung selbst.
Managed Hosting: der Betrieb ist dabei
Beim Managed Hosting übernimmt der Anbieter zusätzlich den Betrieb. Um im Bild zu bleiben: Die Wohnung kommt mit Hausmeister. Typisch gehören dazu:
- Updates: Betriebssystem und Dienste werden geplant aktualisiert.
- Überwachung: Fällt etwas aus oder wird es knapp, meldet das System es, bevor Besucher es merken.
- Sicherung: Daten werden regelmäßig gesichert, und jemand kann sie im Ernstfall zurückholen.
- Sicherheit: Firewall, Schutz vor Angriffen und eine sichere Konfiguration sind Teil des Betriebs.
- Ansprechpartner: Bei Problemen hilft jemand, der Ihre Umgebung kennt.
Für wen sich was eignet
Einfaches Webhosting reicht, wenn eine kleine Website selten verändert wird und sich jemand im Haus um Updates kümmert. Managed Hosting lohnt sich, sobald eine Anwendung geschäftskritisch ist, also Umsatz, Anfragen oder interne Abläufe von ihr abhängen.
Der Unterschied zeigt sich meist erst im Ernstfall: wenn nachts ein Update schiefgeht, ein Zertifikat abläuft oder die Datenbank vollläuft.
Fünf Fragen an den Anbieter
- 1Wer spielt Updates ein, und wann?
- 2Wie wird überwacht, und wer reagiert auf Meldungen?
- 3Wie oft wird gesichert, wohin, und wurde die Wiederherstellung getestet?
- 4Wo stehen die Server, und wem gehört der Anbieter?
- 5Wen rufen Sie an, wenn etwas nicht läuft?
